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Eine Besucherin und eine Besucher bestaunen eine Vitrine im Prunksaal

Welches „besondere Objekt“ wollen Sie im Prunksaal sehen? Stimmen Sie jetzt ab! In dieser Runde stehen drei außergewöhnliche Objekte aus der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek zur Auswahl. Bis 26. September 2021 läuft das Voting. Das Siegerobjekt können Sie voraussichtlich ab 20. März 2022 im Prunksaal bewundern.

Leichtfüßig ins neue Jahr
Tänze für Klavier

Es ist eine schöne österreichische Tradition, das neue Jahr tanzend einzuleiten. Auch die Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek verwahrt viel Tanzmusik in ihren Sammlungen und zeigt in einer feinen Auswahl, wie breit das Spektrum dieses Genres ist. Klaviersuiten, die in einer höfischen Tanzkultur wurzeln, sind ebenso vertreten wie schwungvolle Unterhaltungsmusik oder ein melancholischer Walzer.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!Am 27. September geben wir das Gewinnerobjekt auf unserer Website bekannt.

Ihre Stimme zählt!

Sie haben die Wahl: Voten Sie hier für Ihren persönlichen Favoriten! 
Pro IP-Adresse kann einmal abgestimmt werden.

Objekt 1: Johann Jacob Froberger: Libro Quarto
Originalhandschrift, 1656

Johann Jacob Frobergers Sammlungen von Klavierwerken spiegeln in ihrer visuell prachtvollen Ausarbeitung die besondere Beziehung eines Musikers zu einem Herrscher wider. Kaiser Ferdinand III. hatte ein von persönlichem Interesse, nicht bloß von repräsentativen Überlegungen geprägtes Verhältnis zur Musik. Froberger erfuhr durch ihn wesentliche Unterstützung – nicht zuletzt hat der Regent dessen Studienjahre beim führenden Komponisten für Tasteninstrumente der Zeit, Girolamo Frescobaldi, ermöglicht, und damit einen Grundstein seiner musikalischen Entwicklung gelegt. Die Sammlung von Klavierwerken, darunter auch Suiten, also Folgen von Tanzsätzen, hat Froberger Ferdinand III. gewidmet. Die Musik ist von Frobergers Hand geschrieben, die Illustrationen hat sein Freund Johann Friedrich Sautter beigetragen.

Objekt 2: Franz Schubert: Diabelli-Variation
Originalhandschrift, Mai 1821

Zur Bewerbung seines neugegründeten Verlages schickte Antonio Diabelli einen Aufruf an Komponisten der Kronländer, für einen Sammelband eine Variation über ein von ihm erfundenes Thema einzureichen. Die nur zögerlich eingelangten Beiträge vermarktete er ganz im Zeitgeist als Projekt eines Vaterländischen Künstlervereins – was mehr Beziehung suggeriert, als zwischen den eingeladenen Musikern tatsächlich bestand. Im Schatten der rahmensprengenden 33 Variationen Beethovens stehen heute die Einreichungen jener 50 Komponisten, die sich an die Vorgabe gehalten haben. Darunter auch die c-Moll-Variation Franz Schuberts, dessen eigenständig-kontemplative Aneignung des Walzers von Diabelli in besonderer Weise heraussticht.

Objekt 3: Anton Bruckner: Lancier-Quadrille
Originalhandschrift, ca. 1850

Bruckners Lancier-Quadrille bricht mit unseren heutigen Erwartungen an sein Werk. Uns begegnet darin nicht der allgemein vertraute Symphoniker und Kirchenmusiker, sondern ein junger, vielleicht erstmals verliebter Komponist, der der von ihm verehrten Aloisia Bogner, der Tochter seines Schulmeisters, einen etwas ruppig geratenen Gesellschaftstanz zueignet. Dass die Quadrille für den Klavierunterricht entstand, ist ebenso denkbar wie ihr Einsatz beim häuslichen Tanz. Ganz der Gattung entsprechend, tritt Bruckner im Fall der Quadrille auch mit anderen Komponisten in Beziehung, nämlich Lortzing und Donizetti, indem er aus ihren Opern zitiert. Für die bevorstehende Ballsaison liefert sie bestimmt den passendsten Begleiter.

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