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Eine Besucherin und eine Besucher bestaunen eine Vitrine im Prunksaal

Welches „besondere Objekt“ wollen Sie im Prunksaal sehen? Stimmen Sie jetzt ab! In dieser Runde stehen drei außergewöhnliche Objekte aus der Sammlung von Handschriften und alten Drucken der Österreichischen Nationalbibliothek zur Auswahl. Bis 27. September 2020 läuft das Voting. Das Siegerobjekt können Sie voraussichtlich ab 12. Jänner 2021 im Prunksaal bewundern! 

Ihre Stimme zählt!

Sie haben die Wahl: Voten Sie hier für Ihren persönlichen Favoriten! 
Pro IP-Adresse kann einmal abgestimmt werden.

Vielen Dank für Ihre Teilnahme!Am 28. September geben wir das Gewinnerobjekt auf unserer Website bekannt.

Mehr als Text, mehr als Bild.

Herausragende Objekte zeitgenössischer Buchkunst

Die Österreichische Nationalbibliothek verwahrt in ihrer Sammlung von Handschriften und alten Drucken ca. 800 sogenannte Künstlerbücher. Das sind vor allem Pressendrucke, künstlerisch ausgestattete, gebundene und gedruckte Bücher, hergestellt auf mechanischen Handpressen in kleinen Auflagen, die signiert und typografisch herausragend gestaltet wurden. Ebenso zählen Malerbücher dazu, in denen KünstlerInnen durch die Verbindung von Text und Bild ein ganz eigenes Kunstwerk schaffen. 
 

Objekt 1: Buch Hiob

Künstlerbuch, 2016

Wolfgang Buchtas und Konrad Planeggers „Buch Hiob“ erschien 2016 in Wien. Die Geschichte von Hiob aus dem Alten Testament wird hier auf zwei Ebenen äußerst expressiv erzählt: Die von Wolfgang Buchta kalligrafierte, sprachgewaltige Übersetzung Martin Luthers aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts steht gleichberechtigt neben der künstlerischen Figurenbildung Buchtas und Planeggers; deren Bilder – ausgeführt u.a. in den Techniken Radierung, Aquatinta und Lithografie - sind in Konzeption und Ausführung deutlich unterscheidbar und erzeugen dadurch eine enorme Spannung. Der Text, in Spalten geschrieben, fügt sich in seiner Schlichtheit in die Bilder ein, umrahmt sie oder wirkt begrenzend. Seite für Seite entsteht so ein Buchkunstwerk von großer Eindringlichkeit, Verzweiflung und Hoffnung.   
 

Objekt 2: los machen

Leporello, 2016

Das Leporello „los machen“ entstand als druckgrafischer Austausch zwischen Radierungen von Natalia Weiss und Siebdrucken von Georg Lebzelter auf Basis von Texten des Lyrikers Oskar Pastior. Es weist fast auf jeder Doppelseite eine Abbildung auf, die durch die verschiedenen Drucktechniken eine gewisse Spannung erfährt: Das eine Bild, die Radierung, hat eine Begrenzung durch die Druckplatte, die andere Seite ist freier in der schwarz-rotbräunlichen, figürlichen Gestaltung und geht über den Blattrand hinaus in die nächste Buchseite. Die Darstellungen sind Phantasiewesen, zusammengestellt aus Tierkörpern und menschlichen Organen und Gliedmaßen. Die Bilder geben den Text des Gedichtes „los machen“ wieder, ohne reine Illustration zu sein. 
 

Objekt 3: An der Wien

Künstlerbuch, 1997

Das Künstlerbuch „An der Wien“ vereint Text, Fotos und Holzschnitte von zwei KünstlerInnen in einem Buch. Der Dichter Bodo Hell und die Malerin Linde Waber sind dem Lauf des Wienflusses mit Fotoapparat und Skizzenblock gefolgt und fanden dabei unzählige versteckte und verlassene Gebäude, verträumte Gärten und architektonische Kleinode. Und von all diesen erzählt das Buch. Bodo Hell fängt das Gesehene poetisch und sachlich akribisch mit dem Fotoapparat ein und Linde Waber verarbeitet ihre Erkenntnisse in Farbholzschnitten, die Architektur wiedergebend. Das Buch berührt die Sinne beim abwechselnden Betrachten der architektonisch anmutenden Linolschnitte mit fotografisch festgehaltenen Moment- und Landschaftaufnahmen entlang des Wienflusses. 

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